Montag, 4. Mai 2015

Pandoras Grüße: eherne Axiome der heterosexuellen Interaktion

Wenn gerade auch Maximilian Pütz & Arne Hoffmann ihrerseits schon über "Gesetze" schreiben, dann könnte es sicher nicht schaden, kurz und knapp aufzuzählen, was denn tatsächlich wirksam ist.

Vor einiger Zeit habe ich den Versuch gemacht, das essentielle Set an Axiomen anhand derer Sex zwischen Männern und Frauen funktioniert, in wenigen Punkten zusammenzufassen. Die unten folgenden Axiome sind also die Prüfsteine. Und ich werde mir den dreisten Spaß erlauben, anhand dieser Punkte die auf diesem Blog noch zu besprechenden "Angebote" der Pick-Up- und Coaching-Industrie (als nächstes z. B. Michel Vincent) auf ihre tatsächliche Stichhaltigkeit hin zu überprüfen.

Vieles daraus ist für Männer zuerst nur schwer zu ertragen und wird von Frauen kollektiv-gesellschaftlich offiziell bis zur völligen Selbstverleugnung bestritten. Genau das spricht für sich – denn wer läßt sich schon gerne seine bequemen und liebgewonnenen Illusionen und Lebenslügen zerstören…?


Die sexuellen Imperative der Geschlechter sind biologisch und dabei ist kein Impuls "besser" als der andere. Der große Fehler der "Gender Studies"-Ideologie ist es, das einfach wegrationalisieren zu wollen. Die Natur/Biologie  ist aber nicht idealistisch und sie hat schon immer die Grundlagen von gesellschaftlicher Stabilität unterminiert. Wir können nicht gegen sie leben, genauso wenig wie wir gegen die Gesetze der Physik leben können.

Gleich der erste Punkt ist auch das Allerwichtigste, Punkt Nr. 11 der für Männer kollektiv wohl verstörendste:
  1. Die Partnerwahl ist bei den Säugetieren Domäne des Weibchens. Dies ist ihre eigentliche Macht und es ist auch ihre einzige Macht, da sie in einer von Männern geschaffenen Welt leben. Es sind immer nur die ♀, die sich die ♂ aussuchen, um sie – für welchen Zweck auch immer – benutzen zu können. Der ♂ befindet sich natürlicherweise in sexueller Abhängigkeit von den oftmals irrationalen Entscheidungsprozessen der ♀.  Völlig unabhängig davon, ob sie auch realisiert wird, ist die Schwangerschaft die biologische Lebensbestimmung der ♀.
  2. "In einem Krieg der ♀ gegen die ♂  würden die ♂ verlieren, weil sie die ♀ mehr lieben als die ♀ sie lieben." (Esther Vilar)   ♂ lieben ♀ als Kollektiv, d. h. als "Frauen an sich", und das stärker als ♀ sie kollektiv zurücklieben. Auch das ist weder gut noch schlecht, sondern reine Biologie. Die meisten Männer würden daher auch mit einer "mittelmäßigeren" Frau Sex haben und das durchaus auch von Herzen. Frauen umgekehrt jedoch eher selten, oder nur bei ausreichend materieller Kompensation. Wesentlicher Grund dafür ist die tiefe Glückserfahrung von Geburt und Zuwendung durch das als zunächst unpersönlich empfundene Weibliche in der Person der Mutter. Von diesen tiefen, ersten universalen Glückempfindungen ist ein ♂ meist sein restliches Leben lang unabänderlich durchdrungen und so fällt es intuitiv schwer, ♀ nicht als Quelle von Liebe, Glück und "dem Guten an sich" zu überhöhen. Dazu gehört auch der naive Wunsch, möglichst vielen oder auch "allen" ♀ zu gefallen, von ihnen "gemocht" zu werden ("10 Tips wie Du JEDE Frau eroberst…") und andererseits die damit verbundene Angst vor einer ebenso als kollektiv empfundenen Ablehung. Dieser naive Impuls ist zumeist Indikator für eine unvollständige Mutterablösung und eine Lösung dieses Dilemmas kann z. B. darin bestehen,  als ♂ immer nur auf die (eher wenigeren) ♀ los zu gehen, die man(n) tatsächlich am geilsten/attraktivsten findet.
  3. ♀ werden sich nur dann mit einem ♂ einlassen, wenn sie aus dieser Verbindung einen Gewinn ziehen können ("Briffault's Law"). Entsteht für die ♀ dabei kein Gewinn, so wird sie auch keine Verbindung eingehen.  Dieser "Gewinn" kann entweder rein sexuell  (d.h. der größte Lustgewinn, die reine physische Attraktivität des ♂ für die bestmöglichen Gene, bzw. was die Frauen dafür halten) oder vielfältig materiell (Geld, Versorgungssicherheit, Status…) sein – oder eine Kombination aus beidem. Die ♀ wertschätzt am ♂ in Wirklichkeit daher nur den Wert, den er in sie investiert. Hat der ♂ für sie keinerlei "Wert", so ist es für eine ♀ äußerst schwer für diesen Mann etwas "zu empfinden". Auch dies ist reine Biologie, gegen die schwer anzukommen ist. Oder ex negativo formuliert: ♀ tendieren dazu, ♂ zu ignorieren, die unattraktiv aussehen oder/und kein Geld haben. Und ♂ ignorieren überwiegend ♀, die ihnen nicht gut genug aussehen.
  4. Für ♀ ist "Liebe" = Sex.  "Romantik" ist für ♀ in Wirklichkeit eine Chiffre für heißen Sex mit einem geilen ♂. ♀ sind genauso geil wie ♂ und auch gleichermaßen schnell erregbar. Wenn Frauen sich als Schlampen verhalten, dann sind sie ehrliche ♀. Natürlich werden die ♀ dies vor den ♂ immer geheimhalten. Offiziell sind auch für ♀ weibliche "Kooperation“, "Freundlichkeit", "Partnerschaft", "Nächstenliebe" usw. "Liebe" – in Wirklichkeit aber niemals.
  5. Die "romantische Liebe" der ♀ kann nicht verkauft oder erworben werden, sie ist unbezahlbar und kann nur im gleichberechtigten Tausch weggegeben und empfangen werden, d. h. mehr oder weniger "kostenlos". Ein Mann muss dafür zusätzlich zu seiner sexuellen Qualität nichts weiter bezahlen und diese Frauen sind auch die besten Frauen. Die romantische Energie der sexuellen Anziehung ist unmittelbar, sie entwickelt sich nicht über Zeit (!), sondern sie nimmt über Zeit nur ab. Sie ist auch die Grundlage aller ♂/♀-Interaktionen und einer gelingenden Partnerschaft. Da die überwiegende Zahl der Männer nicht attraktiv genug sind, werden sie diese weibliche romantische Liebe womöglich niemals erleben. Sie wissen nicht, um was genau es sich dabei handelt und können so leichter darüber getäuscht werden.
  6. Das Einzige, das ♀ an ♂ wirklich zutiefst respektieren und hemmungslos lieben, ist die genetisch-sexuelle Qualität des ♂ als Liebhaber, als Ficker. Einem wirklich sex-attraktiven ♂ werden mehr "sexuelle Leckereien", mehr Freiheiten, mehr Spielgelegenheiten bei gleichzeitig viel weniger Schikanen zugestanden und mehr Persönlichkeitsdefizite erlaubt werden, als "normalen", durchschnittlichen ♂ und reinen Versorger-♂.
  7. Das wirkliche Interesse einer ♀ an einem Mann ist zuallererst immer nur sexuell und alle ♀, auch die unscheinbaren oder unattraktiven, können "ihr Herz", d. h. ihre "romantische Liebe", völlig restlos nur an einen ♂ "verschenken", der zuallererst ihr intensives sexuell-visuelles Interesse erregt. Und das sind nicht die Mehrheit der . Alle ♀ möchten nur die geilsten ♂ haben, denn diese ♂ haben die "besten Gene". Das ist schlichte Biologie und Genetik, es läßt sich nicht wegrationalisieren. Wenn Frauen sagen "Ach, erwar ja ganz nett und so, aber beim Date mit ihm sprang der Funke irgendwie einfach nicht über" dann heißt das in Wirklichkeit: der ♂ war schlicht nicht sexy genug
  8. Je weniger sex-attraktiv (Aussehen, Genetik, Alter), d. h. "genetisch wertloser" ein ♂ ist, desto mehr verlangt die Frau von ihm, diesen objektiven Mangel durch Geld / Status / Verläßlichkeit / "Persönlichkeit" / "Verführung" usw. entsprechend zu kompensieren. Nun gibt es im Leben der meisten Frauen leider nicht genug sex-attraktive Männer, daher stehen viele ♀, um dem drohenden Alleinesein zu entfliehen und eine "stabile" Beziehung führen zu können, irgendwann vor dem Dilemma, ihren romantischen Sehnsüchten (scheinbar für immer) entsagen zu müssen und sich um der Versorgungssicherheit willen "doch nur mit einem normalen ♂" zu verbinden. Diese Wahl ist für ♀ bitter und nichts anderes als gesellschaftlich sanktionierte Prostitution. ♀ tolerieren diese für sie sexuell/romantisch wertlosen ♂ zwar, aber sie können sie nicht "lieben". hassen die unangenehme Erkenntnis, dabei womöglich eine "Pseudo-Hure" und damit ein Parasit zu sein. Sie werden daher alles tun, um dieses Bewußtsein und die Gedanken daran so tief wie möglich vor sich selbst zu verleugnen, auch wenn sie dafür in extreme Bigotterie verfallen müssen.
  9. ♀ können größere Vorteile durch das kollektive Aufrechterhalten der Illusion von "Liebe" (d. h. dem gesellschaftlichen Narrativ, dass ♀ auch einen sexuell unattraktiven ♂ gleichermaßen ehrlich "lieben" könnten) erlangen, als nur durch den reinen Verkauf ihrer Vagina (Prostitution).
  10. Wenn sich ♀ als Schlampe ausleben, müssen sie sich dabei gleichzeitig absolut sicher sein und es auch fühlen können, dass die Illusion der gesellschaftlichen "Moral" und damit auch ihr eigener "Marktwert" aufrecht und unangetastet bleiben (im Pickup-Jargon: "ASD"). Das kollektive "Geschäftsmodell" ihrer weiblichen Schwestern (Punkt 8) darf durch sie nichtmal ansatzweise gefährdet werden. Daher geschieht dieser ehrliche Sex der ♀ meist im Verborgenen und vorzugsweise mit diskreten ♂. Frauen, die das "Geschäftsmodell" durch offen zur Schau gestelltes Schlampenverhalten demaskieren, werden dafür vom weiblichen Kollektiv entsprechend hart bestraft.
  11. ♀ empfinden für die "guten, netten" ♂ und auch für die reinen "Versorger" tief in ihrem Inneren keinen Respekt. Diese ♂ erzeugen bei ihnen keinerlei "romantische Lust & Leidenschaft", sondern – als sexuell wertloses Falschgeld – eher Abstoßung, ggf. auch Verachtung. Dies ist im intensiven weiblichen Narzissmus und Solipsismus begründet, den man durchaus für einen Grundfehler des weiblichen Charakters halten kann. Sie erkennen jedoch oft messerscharf die Wirklichkeit dieser ♂ als willige Sklaven innerhalb des gesellschaftlichen Idiotensystems.  Kann eine ♀ aber über lange Zeit ehrlich zu sich selbst sein und dabei völlig übersehen, dass ein solcher ♂ als ihr Partner nichts anderes ist als ein leicht zu manipulierendes, unterwürfiges und rückgratloses Wesen ? Früher waren gezwungen, bei einem solchen ♂ bleiben und eine Trennung wurde drakonisch bestraft – heute können sich von solchen ♂ scheiden lassen.
  12. Die körperliche Attraktivität ist Grundlage aller sexuellen Anziehung – wir können die Natur nicht überlisten. Wir sind genetisch immer nur genau der, der wir sind. Keine wird uns erlauben, sie zu berühren, wenn sie uns nicht körperlich/genetisch attraktiv findet. Wir können hier niemals jemand anders sein, ein extremes Maß an Muskeln oder geringerem Körperfett wird uns nicht zu jemand ganz anderem transformieren. Wir können aber sehr wohl die attraktivste und fitteste Version von uns selbst sein und damit u. a. auch bei ankommen, die sich früher nicht sexuell für uns interessiert hätten. Das ändert aber nichts an der reinen sexuellen Anziehung von genetisch gutaussehenden ♂ per se: entweder hat man das Gesicht, die Physiognomie und die Anlagen mitbekommen, oder eben nicht. Diese zunächst eher bittere Erkenntnis ist im Umkehrschluss aber die befreiende Grundlage für das notwendige Maß an Selbstliebe und Selbstannahme ohne das es im Leben überhaupt – und damit auch im Umgang mit – nicht geht. Denn: „Normally, you're not the man of her dreams, but pretty acceptable. She might go for you if nothing better comes along.“ (Aaron Sleazy, in "Club Game")
  13. Diejenigen  ♂, die mehr weibliche Sexualpartner und mehr verschiedenartige Erlebnisse hatten als der gesellschaftliche Durchschnitt, verlieren nach einer gewissen Zeit meist das brennende Interesse an Sex und zu vielen . Tatsächlich wird Sex in unserer übersexten und gleichzeitig unterfickten Gesellschaft zu einer Quasi-Religion hochgejubelt – mit ausreichend eigener Erfahrung verfängt dieser Mythos jedoch nicht mehr. Die gewonnenen Referenzerfahrungen und die erlangte Einsicht in die wahren Zusammenhänge verschaffen inneren Abstand und Entspanntheit. Denn mann kann jetzt einerseits realistisch abschätzen, wann er das nächste Mal mit welcher Wahrscheinlichkeit  irgendwo Sex haben wird und muss andererseits auch nicht mehr jede sich durch bietende Gelegenheit auf Teufel komm raus wahrnehmen. Männer, die sich für lange Zeiträume konstant aktiv durch die Frauen dieser Welt vögeln, sind meiner Beobachtung nach eher selten. Der Aufwand, um Sex mit vielen zu genießen, stellt sich auch bei effizientestem Vorgehen langfristig als hoher Preis heraus, dabei haben erschreckend viele große Probleme mit sich selbst und der Welt, nicht alle sind kompetente Liebhaberinnen (der eigene Selbstbild von der Sex-Göttin ist meist reine Illusion),  sind nun wirklich nicht die Quelle von Glück, Seeligkeit und Weltfrieden und Pussies lösen kein wirkliches männliches Lebensproblem, sondern sind zuweilen erst der Quell großer Probleme, die man ohne sie gar nicht hätte … spätestens hier könnte man erkennen, dass man sich in seinem Leben wirklich mit Wichtigerem beschäftigen sollte. Vernünftige sex-erfahrene Männer erkennt man oft an einer leicht abgeklären Einstellung zu und Sex.

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